Die Ringe


Die Ringe – das Symbol der unendlichen Verbundenheit. Sie zeigen nicht nur äußerlich die Zusammengehörigkeit der Ehepartner. Durch die Gravur erhalten sie auch eine persönliche Bedeutung.

Da die Herstellung Eurer Ringe 1-2 Monate in Anspruch nehmen kann, solltet ihr entsprechend Zeit einplanen (hinzu bitte Puffer für evtl. anstehende Änderungen aufnehmen – z.B: Größe). Ausserdem ist es doch besser, nicht unter Zeitdruck zu stehen beim Aussuchen. Denn immerhin sind die Eheringe für immer Euer persönliches Ehesymbol. Dies ist für mich auch ein Grund, dass man hieran nicht unbedingt am meisten sparen sollte. D.h. nicht, dass unsere Ringe ein Vermögen wert sind. Aber doch das einzig Beständige der gesamten Hochzeitsfeier…

Es gibt viele Möglichkeiten, seinen Ehering zu finden und kaufen. Klassischerweise beim Juwelier, im Internet oder auch beim Goldschmied. Wichtig ist, dass ihr den Ring beide anprobieren könnt, manche bieten sogar ein Probetragen an. Auch auf Messen sind viele Anbieter vertreten.

Etwas besonderes ist die eigene Herstellung der Ringe bei einem Goldschmied. So bekommt ihr sicherlich ein individuelles Design.

Über Material (Gold (weiß, gelb, rot), Platin, Silber, Titan, Palladium, Stahl), Farbe und Formen könnt ihr euch im Internet oder beim Juwelier erkundigen. Wenn ihr zum Juwelier geht, könnt ihr versschiedene Ringe anprobieren. Das hilft dabei, die richtige Farbe und Form zu finden. Stellt euch vor den Spiegel – da siehts gleich anders aus.

Wenn ihr die Ringe bestellt (sie werden Maßangefertigt), müsst ihr wissen, an welchem Finger ihr diese tragen wollt. Ob rechts oder links kann jeder für sich entscheiden. In Deutschland wird der Ring überwiegend Rechts getragen (Haupthand, gute “rechte” Hand). Einige entscheiden sich für die linke Hand, da diese “reiner” ist (kein Händeschütteln, weniger Kontakt mit Gegenständen) und der Ring weniger beschädigt werden kann. Ich trage ihn rechts, den Verlobungsring habe ich vorher links getragen. Für uns war das, vermutlich traditionell bedingt, schnell entschieden.

Größe, Form, Farbe…alles entschieden? Dann bleibt noch die Frage nach der Gravur. Die ist natürlich keine Pflicht, ergänzt den Ring aber mit etwas persönlichem und unterscheidet ihn somit von Schmuckringen. Neben Hochzeitsdatum und dem Namen des Partners kann zusätzlich ein Spruch eingraviert werden. Manche entscheiden sich für die Aufnahme beider Namen oder nehmen zwei Daten auf (z.B. Standesamt und Kirche). Besonders schön finde ich, dass wir die Gravur in Handschrift des Partners machen konnten.


Sobald ihr die Ringe abholen dürft, probiert sie nochmal an. Auch wenn euch das irgendwie komisch erscheint. Aber es wäre schon sehr schade, wenn der Ring beim Wechsel nicht passt. Danach dann schön in der Schachtel aufbewahren bis er endlich zum Einsatz kommt. Hin und wieder anschauen ist natürlich erlaubt ;-).

Erzählt uns von eurem persönlichen Symbol!